Wunderblume

Wunderblume
oder:The meaning of life
Jüngst hat mich im Traume
Ein Bild tief berührt
Die Blume der Sehnsucht
Wer weiss, wo sie blüht?
Sie ist wild wie das Feuer
Sie ist lleicht wie der Wind
Sie ist sanft wie der Regen
Wie ein lachendes Kind
Als hätte das Schicksal
Mit launischer Hand
Den Schleier gelüftet
Vor meinem Verstand
The meaning of life
Lag klar auf de Hand!
Als säh‘ ein Knab ein Röslein stehn
Erfasst’s mich mit wilden Wehn
Ich muss sie besitzen
Und sie wills nicht leiden!
Wir werden ja seh’n
Und ich wilder Knabe stand
In der Werkstatt mit reger Hand
Ich schnitt und ich klebte
Ich bohrte und band
Aber das Röslein –
Es widerstand!
Meine Ruh ist hin
Mein Herz ist schwer
Ich finde sie nie
Und nimmer mehr
Schon Mani Matter hat berichtet
Die Welt sei so perfid
Dass sie sich selten oder nie
Nach Bildern die man von ihr mache
Richtet!
Wenn einer, der in seinem Traum
Die Sehnsuchtsblume sah
Schon meint, dass er ihr Schöpfer sie
Und so weiter… blah blah blah
Doch wo die Not am grössten ist
Ist oft auch schon die Rettung da:
Warum denn in die Ferne schweifen
Sieh, die Wunderblume blüht so nah:
Mein Herz wird leicht
Ich finde meine Ruh‘
Denn die Blume meiner Träume
Meine Geliebte
Bist du!

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